So läuft eine Evaluation ab
Sechs Schritte, von den Menschen, die entscheiden, bis zum Entscheid selbst. Wähle einen Schritt, um zu sehen, was darin geschieht und was Du daraus mitnimmst.
Schritte
Schritt
Entscheidungsträger und Ziele
Wer entscheidet, nach welchen Kriterien, bis wann. Eine Evaluation ist ein Projekt mit einem Sponsor, keine Abfolge von Demos.
Was Du mitnimmst
Der Evaluationsplan: Dein Unternehmensprofil, eine verantwortliche Person und ein Datum für jeden Schritt sowie die Gewichtung jeder Dimension.
Schritt
Szenarien aus Deinen Transaktionen
Wir nehmen echte Belege (die polnische Euro-Rechnung vom letzten Monat, einen Anlagenspiegel zum Jahresabschluss, einen Serviceauftrag mit Ersatzteilen, einen konzerninternen Verkauf) und schreiben daraus Drehbücher für Demo-Szenarien.
Was Du mitnimmst
Die Anforderungen hinter den Szenarien: Fragen aus dem ACURATE-Fragenkatalog und eigene, jede als Muss, Soll oder Kann markiert.
Schritt
Demonstrationen nach Drehbuch, bewertet
Die Hersteller führen die Szenarien vor, nicht ihre Roadmap. Jede Dimension erhält Belege, keine Eindrücke.
Was Du mitnimmst
Die Informationsanfrage (RfI) für die Longlist und die Angebotsanfrage (RfP) mit einer Arbeitsmappe, in der jeder Anbieter jede Anforderung in derselben Form beantwortet.
Schritt
Architekturentscheid
Hier werden die Grenzen zwischen Plattform und Best-of-Breed festgelegt, damit Integrationen entworfen und nicht erst entdeckt werden.
Was Du mitnimmst
Ein Spickzettel für jede Plattform auf der Shortlist, die wir einführen: was sie abdeckt, wo ihre Dokumentation liegt und was in ihrer Demonstration zu fragen ist.
Schritt
Gesamtkosten über fünf Jahre
Lizenzen, Einführung, Integration, Upgrades, interne Administration, Schulung, Change-Management.
Was Du mitnimmst
Der kommerzielle Teil der Angebotsanfrage: das Lizenzmodell, die Gesamtkosten über fünf Jahre und die Grenzen für Preiserhöhungen, bei jedem Anbieter gleich erfragt.
Schritt
Entscheid und Übergabe
Eine dokumentierte Empfehlung und ein Entwurf des Target Operating Model, auf dem die Einführung am ersten Tag aufsetzt.
Was Du mitnimmst
Der dokumentierte Entscheid: die Punkte und die Gewichtung dahinter. Den Entwurf des Target Operating Model gibt es mit einer Evaluation, die wir durchführen, nie mit dem Kit, denn er gehört zur Einführung.
In der Auswahl werden Projekte gewonnen oder verloren
Jedes ERP trägt eine Vorstellung vom Geschäft in sich, und eine Funktionsliste verbirgt das meiste davon. Warum Systeme sich unterscheiden
Bei der Softwareauswahl gehen ERP-Projekte leise verloren. Der Bericht 2026 von Panorama Consulting ergab, dass bei Projekten mit Budgetüberschreitung die häufigste Ursache ein unerwarteter Bedarf an zusätzlicher Technologie war: eine Fehlpassung, entdeckt nach der Unterschrift. Die Auswahl ist der günstigste Moment für Gründlichkeit und der teuerste für Nachlässigkeit. Warum überhaupt ein Evaluationsframework
Eine Demo zeigt, was der Hersteller zeigen will. Eine Evaluation zeigt, womit Du leben wirst. Deshalb bewerten wir jedes System auf der Shortlist nach denselben Belegen aus Deinem eigenen Geschäft, bevor jemand unterschreibt.
ACURATE macht aus der Auswahl ein Projekt mit einem Sponsor, Kriterien und einem Termin. Es passt für ein Unternehmen, das sein ERP ablöst, ebenso wie für eines, das sein erstes professionelles System wählt. Es endet mit der Auswahl: Die Einführung ist eine eigene Entscheidung.
Sieben Dimensionen entscheiden über die Eignung
ACURATE bewertet ein System auf der Shortlist nach dem, was über die Eignung entscheidet, nicht nach der Länge seiner Funktionsliste:
Passung zur Region
die Rechnungslegungsformate, die Steuermechanik, die Prüfdateien, die Bankprotokolle, die Grenzen der Lohnbuchhaltung und die Inkassoregeln jeder Rechtsordnung, in der Du tätig bist, heute und in Deinem Wachstumsplan.
Passung zur Branche
wie das System Deiner Marge folgt: Produktion, Handel, Anlagen, Personalzeit und die gemischten Modelle, an denen die meisten Systeme scheitern.
Passung zur Grösse
ob die Organisation, die Du hast, das System administrieren kann, das Du kaufst.
Plattform
Flexibilität des Datenmodells, generierte Oberflächen, vollständige API, Erweiterbarkeit ohne Abspaltung, Wahl des Betriebsmodells.
Schutz
Sicherheit, Datenschutz und rechtliche Widerstandsfähigkeit, einschliesslich der Frage, wo die Daten liegen und wie Du wieder aussteigen würdest.
Menschen
die Erwartungen der Anwender, das Partner-Ökosystem und wer im dritten Jahr das Telefon abnimmt.
Preis
das Modell ebenso wie die Höhe: Preise pro Anwender oder pro Code bestrafen Akzeptanz und Experimente; transaktionsbasierte Preise folgen eher dem Nutzen.
Du gewichtest jede Dimension von 0 (gar nicht) bis 5 (entscheidend). Die Gewichtung steht in der Angebotsanfrage, damit jeder Anbieter weiss, was zählt, bevor er antwortet. Warum ACURATE das richtige Framework ist
Woran wir messen
Die sieben Dimensionen sagen, wie wir bewerten. Die Fähigkeitenkarte sagt, woran wir messen: fünf Bereiche und fünfzehn Fähigkeiten, die eine ERP-Landschaft abdecken muss, mit dem transaktionalen Rückgrat in der Mitte. Jedes System auf der Shortlist wird auf diese Karte eingezeichnet, bevor auch nur eine Demo geplant ist: welche Fähigkeiten die Plattform nativ besitzt, welche zu Best-of-Breed-Anwendungen gehören und welche ausserhalb des Umfangs liegen.
| Produktmanagement & Design | Supply Chain & Produktion | Umsatzprozesse | Servicebetrieb | Administrative Prozesse |
|---|---|---|---|---|
PLM Produktlebenszyklus |
SCM Supply Chain |
CRM Kundenbeziehung |
PPM Projektportfolio |
HCM Personalwesen |
PRS Einkauf |
WMS Lagerhaltung |
OMS Verkauf & Versand |
QMS & MRO Qualität & Reparaturen |
FIN Buchhaltung |
FP&A Planung & Analyse |
MES Fertigung |
CSM Kundendienst |
PSA Beratungsleistungen |
PAY Lohnbuchhaltung |
Jede Frage im ACURATE-Fragenkatalog ist einer dieser Fähigkeiten zugeordnet oder dem System als Ganzem. So bleiben Anforderungen, Demonstrationen und Punkte auf derselben Karte.
Was Du mitnimmst: das Evaluationskit
Der ACURATE-Fragenkatalog enthält Anforderungen, die wir für ERP-Auswahlen geschrieben haben. Jede beschreibt, was das System oder der Anbieter leistet, und trägt eine Kategorie (funktional, technisch, Service, rechtlich oder kommerziell) und eine Priorität: Muss, Soll oder Kann. Du wählst die passenden Anforderungen, passt sie an und ergänzt eigene.
Jede Evaluation ergibt ein Kit aus Word- und Excel-Dokumenten, erstellt aus Deinem Unternehmensprofil, Deinen Anforderungen und Deiner Gewichtung:
- Ein Evaluationsplan mit den sechs Schritten, ihren Verantwortlichen und ihren Terminen.
- Eine Informationsanfrage (RfI) für die Longlist.
- Eine Angebotsanfrage (RfP) zu funktionalen, technischen, dienstleistungsbezogenen, rechtlichen und kommerziellen Anforderungen, mit einer Excel-Arbeitsmappe für die Antworten der Anbieter.
- Ein Spickzettel für Odoo und einer für NetSuite, wenn sie auf Deiner Shortlist stehen.
Die Arbeitsmappe hat ein Blatt je Kategorie. Zu jeder Anforderung wählt der Anbieter eine von sechs Antworten: Standard, Konfiguration, Erweiterung, Drittanbieter, geplant oder nicht verfügbar. Er begründet die Wahl und gibt eine Referenz an.
Alle übrigen Spalten sind gesperrt. So steht jede Antwort am selben Ort, und die Antworten lassen sich Zeile für Zeile vergleichen. Fähigkeit und Dimension haben eigene Spalten, so lassen sich die Antworten auch nach beiden filtern. Ein Übersichtsblatt zählt die Antworten.
Die Dokumente kommen in unserem Hausstil, im Look eines vertrauten ERP oder im eigenen Office-Design Deines Unternehmens.
Deine Unterlagen dienen Deiner Auswahl
Die Nutzungsbedingungen für den Kundenbereich erlauben Dir, was Du mit ACURATE erstellst, für Deine eigene ERP-Auswahl zu verwenden. Du darfst:
- die Unterlagen herunterladen, anpassen und mit eigener Gestaltung versehen;
- sie an Hersteller und Partner weitergeben, die Du zu einer Antwort, einer Präsentation oder einem Angebot einlädst und die sie nur für ihre Antwort an Dich verwenden dürfen;
- sie zusammen mit den Antworten des Anbieters in den Vertrag mit dem gewählten Anbieter aufnehmen, um dessen Zusagen festzuhalten.
Deine eigenen Anforderungen, Abläufe, Mengengerüste und Bewertungen bleiben Deine, ohne diese Einschränkungen. Die Vorlagen, der Fragenkatalog und das Bewertungsschema bleiben unsere, und der Hinweis auf ACURATE bleibt auf den Unterlagen.
Die Unterlagen sind keine Grundlage für die Einführung oder den Betrieb des Systems, es sei denn, wir leiten dieses Vorhaben, wirken wesentlich daran mit oder haben in Textform zugestimmt. Ein Beratungsunternehmen, das Deine Auswahl begleitet, erhält sie nur mit unserer vorgängigen Zustimmung in Textform. Massgebend sind die Bedingungen; dies ist eine Zusammenfassung. Nutzungsbedingungen für den Kundenbereich, Ziffer 6
Bewertungen prägen die Fragen, nicht die Punkte
Bewertungen von Anwendern auf G2 und Gartner Peer Insights zeigen, was andere Unternehmen erlebt haben. Der Gartner Magic Quadrant und die Forrester Wave sind Bewertungen eines ganzen Markts durch Analysten. Keine davon hat Deine Transaktionen durchgespielt. In einer ACURATE-Evaluation prägen sie die Fragen, die Du stellst; die Punkte kommen aus den Demonstrationen nach Drehbuch.
Deine Anforderungen, nicht unsere Wiederverkaufsliste
Wir führen zwei Plattformen ein, Odoo und NetSuite, und sagen offen, wo jede passt. Wir sind offizieller Odoo-Partner. Wir sagen das vorab, denn es ist die erste Frage an jeden Berater. Die zwei Plattformen, die wir einführen
ACURATE bewertet jedes System auf der Shortlist nach denselben Belegen, an Deinen Anforderungen, nicht an unserer Wiederverkaufsliste. Passt keine unserer Plattformen zu Deinen Anforderungen, zeigen es die Punkte.
Die Evaluation endet mit dem Entscheid. Prozessanalyse, Prozesslandkarten und das Target Operating Model gehören zur Einführung, die wir mit ACUMENTIQUE durchführen. So führen wir ein